SortenMonstera
MonsteraVariegata

Monstera Bulbasaur Variegata

Monstera 'Bulbasaur Variegata'

Ein reiner Handelsname – auffällig gezeichnet, botanisch aber nicht fassbar.

Schwierigkeit

Mittel

So erkennst du sie

Verwechslungsgefahr

Der Name ist nicht standardisiert und wird von verschiedenen Anbietern für unterschiedliche Pflanzen verwendet – teils für kompakte deliciosa-Formen, teils für andere Monstera-Arten. Bei diesem Preisniveau unbedingt Fotos mehrerer Blätter derselben Pflanze anfordern und mit dem Verkäufer klären, welche Art gemeint ist.

Bleibt die Zeichnung? (Chimäre – nicht stabil)

Die Pflanze besteht aus zwei genetisch verschiedenen Zellschichten: einer, die Chlorophyll bildet, und einer, die es nicht kann. Welche Schicht in ein neues Blatt gerät, entscheidet sich bei jedem Austrieb neu. Deshalb ist keine Zeichnung garantiert – dieselbe Pflanze kann komplett grün weiterwachsen (Reversion) oder rein weiße Blätter bilden, die keine Energie liefern und die Pflanze schwächen.

Worauf es beim Kauf ankommt

Beim Kauf zählt der Trieb, nicht das schönste Blatt: Ein Steckling erbt die Zeichnung nur, wenn das Auge, aus dem er treibt, beide Zellschichten enthält. Ein weißes Blatt am Steckling ist kein Beleg dafür.

Pflege in Kürze

Wie bei panaschierten Monstera üblich: sehr helles indirektes Licht, keine Mittagssonne, luftiges Substrat, Kletterhilfe.

Woher sie kommt – und was daraus folgt

Nicht sicher zuzuordnen. Da die Gattung Monstera ausschließlich aus dem tropischen Amerika stammt und dort kletternd wächst, gelten die üblichen Anforderungen – Halt, Luft an den Wurzeln, gleichmäßige Feuchte.

Botanische Einordnung

Dieser Name ist ein reiner Handelsname. Dahinter steht eine gärtnerische Auslese oder Kreuzung ohne botanischen Rang – es gibt also keine Art, auf die er sich eindeutig bezieht. Solche Namen sind nicht geschützt und werden von Anbietern unterschiedlich verwendet: Dieselbe Bezeichnung kann bei zwei Händlern zwei verschiedene Pflanzen meinen. Verlass dich beim Kauf deshalb auf die Merkmale oben und auf Fotos, nicht auf den Namen.

Quellen. Botanische Angaben aus Plants of the World Online, Royal Botanic Gardens Kew (Stand 26.07.2026). Grundlagen zu Chimären und ihrem Verhalten in der Gewebekultur: Texas A&M University, Plant Chimeras in Tissue Culture. Weiterführend: Aroidpedia
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