Alocasia Black Velvet
Kompakt, samtig schwarzgrün, silbrig-weiße Adern – die bekannteste „Samt-Alocasia".
Mittel
So erkennst du sie
- Blattoberfläche wirkt matt und samtig, nicht glänzend – wie Wildleder
- Sehr dunkles Grün bis fast Schwarz, im Gegenlicht deutlich grünlich
- Kräftig abgesetzte silbrig-weiße Hauptadern in klarem Muster
- Blattform kurz und breit herzförmig, keine langgezogene Pfeilform
- Bleibt klein und kompakt: meist unter 40 cm Gesamthöhe
- Blattunterseite häufig weinrot bis purpurn überlaufen
Verwechslungsgefahr
Häufig verwechselt mit Alocasia „Frydek" (grüner, samtig, aber deutlich größer und pfeilförmig-spitz) und mit Alocasia „Bambino" (schmaler, langgezogen, weniger kompakt). Faustregel: Black Velvet ist klein, breit und fast schwarz; Frydek ist groß, spitz und mittelgrün.
Pflege in Kürze
Hohe Luftfeuchte, gleichmäßig warm, gleichmäßig leicht feucht. Samtige Blätter nicht besprühen – Wasserflecken bleiben sichtbar und begünstigen Pilzbefall. Enge Töpfe werden gut vertragen.
Woher sie kommt – und was daraus folgt
Borneo, feuchttropisches Tiefland: Die Art wächst dort im Schatten größerer Vegetation und bleibt klein. Daraus folgt fast die gesamte Pflege – sie braucht kein starkes Licht, sondern gleichmäßige Wärme und Luftfeuchte. Ein zu heller Standort bleicht die samtige Oberfläche aus, statt sie zu fördern.
Botanische Einordnung
| Akzeptierter Name | Alocasia reginula A.Hay |
|---|---|
| Erstbeschreibung | Gardens’ Bulletin Singapore 50: 258 (1998) |
| Status | akzeptierte Art |
| Natürliche Verbreitung | Borneo |
| Lebensraum | feuchte Tropen |
| Wuchsform | Staude bzw. Halbstrauch |
Erst 1998 wissenschaftlich beschrieben – für eine heute derart verbreitete Zimmerpflanze bemerkenswert spät. Der Artname bedeutet „kleine Königin“ und spielt auf den zwergigen Wuchs an.
Kommentare