Alocasia Frydek
Samtige, dunkelgrüne Pfeilblätter mit strahlend weißen Adern.
Mittel bis anspruchsvoll
So erkennst du sie
- Samtige, mattgrüne Oberfläche – heller als Black Velvet
- Deutlich pfeilförmige, spitz zulaufende Blätter
- Weiße bis cremefarbene Adern, kontrastreich und stark verzweigt
- Wird deutlich größer als Black Velvet: Blätter oft 30–45 cm lang
- Aufrechter, straffer Wuchs mit langen Blattstielen
Verwechslungsgefahr
Wird mit Alocasia „Black Velvet" verwechselt (kleiner, runder, fast schwarz) und mit Alocasia „Polly"/„Amazonica" (glänzend statt samtig, stark gewellter Blattrand).
Pflege in Kürze
Warm, hohe Luftfeuchte, gleichmäßig feucht. Reagiert empfindlich auf Zugluft und Kälte. Winterruhe als Knolle ist normal.
Woher sie kommt – und was daraus folgt
Endemisch auf Luzon, also auf eine einzige philippinische Insel beschränkt. Solche Arten sind an sehr gleichmäßige Bedingungen angepasst – Schwankungen bei Temperatur und Feuchte quittiert die Pflanze schneller mit Blattverlust als weiter verbreitete Verwandte.
Botanische Einordnung
| Akzeptierter Name | Alocasia micholitziana Sander |
|---|---|
| Erstbeschreibung | Gardeners’ Chronicle, ser. 3, 51 (Suppl.): li (1912) |
| Status | akzeptierte Art |
| Natürliche Verbreitung | Philippinen (Luzon) |
| Lebensraum | feuchte Tropen |
| Wuchsform | Halbstrauch |
„Frydek“ ist ein Sortenname, keine eigene Art – die Pflanze im Handel ist A. micholitziana. Die Art ist auf Luzon beschränkt und damit ein deutlich engerer Endemit, als der Massenmarkt vermuten lässt.
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