Philodendron Silver Sword Variegata
Metallisch silbrige, schwertförmige Blätter – robust und günstig.
Einfach
So erkennst du sie
- Silbrig-blaugrüne Blätter mit metallischem Schimmer
- Schwertförmig-pfeilförmige Blattform mit spitzem Ende
- Ausgewachsen deutlich größer und stärker gelappt als im Jugendstadium
- Helle Sektoren bei der panaschierten Form
- Kletternd, mit Halt deutlich wüchsiger
Verwechslungsgefahr
Der silbrige Schimmer ist die normale Färbung der Art, keine Panaschierung. Junge Pflanzen sehen völlig anders aus als ausgewachsene – lass dir bei teuren Angeboten Fotos älterer Exemplare zeigen.
Bleibt die Zeichnung? (Chimäre – nicht stabil)
Die Pflanze besteht aus zwei genetisch verschiedenen Zellschichten: einer, die Chlorophyll bildet, und einer, die es nicht kann. Welche Schicht in ein neues Blatt gerät, entscheidet sich bei jedem Austrieb neu. Deshalb ist keine Zeichnung garantiert – dieselbe Pflanze kann komplett grün weiterwachsen (Reversion) oder rein weiße Blätter bilden, die keine Energie liefern und die Pflanze schwächen.
Beim Kauf zählt der Trieb, nicht das schönste Blatt: Ein Steckling erbt die Zeichnung nur, wenn das Auge, aus dem er treibt, beide Zellschichten enthält. Ein weißes Blatt am Steckling ist kein Beleg dafür.
Pflege in Kürze
Unkompliziert: helles indirektes Licht, luftiges Substrat, gleichmäßig leicht feucht, Kletterhilfe. Einer der robustesten Philodendren.
Woher sie kommt – und was daraus folgt
Südost-Brasilien. Beschrieben wurde die Art in derselben Veröffentlichung wie Philodendron erubescens – beide gehen auf einen Berliner Samenkatalog von 1855 zurück.
Botanische Einordnung
| Akzeptierter Name | Philodendron hastatum K.Koch & Sello |
|---|---|
| Sorte | ‚Silver Sword‘ – gärtnerische Auslese, kein botanischer Rang |
| Erstbeschreibung | Index Seminum (Berlin) 1854 (App.): 7 (1855) |
| Status | akzeptierte Art |
| Natürliche Verbreitung | Südost-Brasilien |
| Lebensraum | feuchte Tropen |
| Wuchsform | Kletterpflanze |
Die Pflanze hinter dem Handelsnamen „Silver Sword“. Beschrieben wurde sie in derselben Veröffentlichung wie Philodendron erubescens, dem Ursprung von Pink Princess – beide gehen auf denselben Berliner Samenkatalog von 1855 zurück.
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