SortenAlocasia
Alocasia

Alocasia Polly / Amazonica

Alocasia × amazonica

Die klassische „Elefantenohr"-Alocasia mit glänzenden, stark gewellten Blättern.

Schwierigkeit

Einfach bis mittel

So erkennst du sie

Verwechslungsgefahr

Wird oft pauschal „Alocasia Amazonica" genannt. Der wichtigste Unterschied zu Frydek und Black Velvet ist die glänzende statt samtige Oberfläche.

Pflege in Kürze

Robuster als die samtigen Arten. Hell, gleichmäßig feucht, warm. Winterruhe möglich.

Woher sie kommt – und was daraus folgt

Kein Naturstandort: Diese Pflanze ist eine gärtnerische Kreuzung aus zwei asiatischen Arten und kommt nirgends wild vor. Für die Pflege heißt das, dass man sich nicht an einem Naturvorbild orientieren kann, sondern an den Ansprüchen der Elternarten – beide feuchttropisch, beide schattenverträglich.

Botanische Einordnung

Akzeptierter NameAlocasia × mortfontanensis André
im Handel meist als Alocasia × amazonica geführt
ErstbeschreibungRevue Horticole (Paris) 63: 174 (1891)
Statuskünstliche Hybride
ElternartenAlocasia longiloba × Alocasia sanderi
Natürliche Verbreitungkeine – Kreuzung aus Kultur
Lebensraumentfällt
Wuchsformnicht näher bestimmt
Gut zu wissen

Der gebräuchliche Name „Alocasia × amazonica“ ist botanisch ein Synonym; gültig ist A. × mortfontanensis. Und der Name führt doppelt in die Irre: Die Pflanze stammt nicht aus dem Amazonasgebiet, sondern ist eine gärtnerische Kreuzung zweier asiatischer Arten.

Quellen. Botanische Angaben aus Plants of the World Online, Royal Botanic Gardens Kew (Stand 26.07.2026). Grundlagen zu Chimären und ihrem Verhalten in der Gewebekultur: Texas A&M University, Plant Chimeras in Tissue Culture. Weiterführend: Aroidpedia (Alocasia)
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