Alocasia Polly / Amazonica
Die klassische „Elefantenohr"-Alocasia mit glänzenden, stark gewellten Blättern.
Einfach bis mittel
So erkennst du sie
- Glänzende, ledrige Oberfläche – nicht samtig
- Auffällig gewellter, gebuchteter Blattrand
- Sehr breite, weiße Hauptadern auf dunkelgrünem Grund
- Blattunterseite deutlich heller, oft rötlich
Verwechslungsgefahr
Wird oft pauschal „Alocasia Amazonica" genannt. Der wichtigste Unterschied zu Frydek und Black Velvet ist die glänzende statt samtige Oberfläche.
Pflege in Kürze
Robuster als die samtigen Arten. Hell, gleichmäßig feucht, warm. Winterruhe möglich.
Woher sie kommt – und was daraus folgt
Kein Naturstandort: Diese Pflanze ist eine gärtnerische Kreuzung aus zwei asiatischen Arten und kommt nirgends wild vor. Für die Pflege heißt das, dass man sich nicht an einem Naturvorbild orientieren kann, sondern an den Ansprüchen der Elternarten – beide feuchttropisch, beide schattenverträglich.
Botanische Einordnung
| Akzeptierter Name | Alocasia × mortfontanensis André im Handel meist als Alocasia × amazonica geführt |
|---|---|
| Erstbeschreibung | Revue Horticole (Paris) 63: 174 (1891) |
| Status | künstliche Hybride |
| Elternarten | Alocasia longiloba × Alocasia sanderi |
| Natürliche Verbreitung | keine – Kreuzung aus Kultur |
| Lebensraum | entfällt |
| Wuchsform | nicht näher bestimmt |
Der gebräuchliche Name „Alocasia × amazonica“ ist botanisch ein Synonym; gültig ist A. × mortfontanensis. Und der Name führt doppelt in die Irre: Die Pflanze stammt nicht aus dem Amazonasgebiet, sondern ist eine gärtnerische Kreuzung zweier asiatischer Arten.
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