SortenAlocasia
AlocasiaVariegata

Alocasia Watsoniana Doff Variegata Pink

Alocasia longiloba

Unter einem Synonym gehandelt – botanisch gehört sie zu Alocasia longiloba.

Schwierigkeit

Schwer

So erkennst du sie

Verwechslungsgefahr

Der Name ist die eigentliche Fehlerquelle: „watsoniana“ ist botanisch ein Synonym von Alocasia longiloba – einer außerordentlich vielgestaltigen Art, unter deren Synonymen auch „lowii“, „veitchii“ und „korthalsii“ stehen. Pflanzen, die unter diesen vier Namen verkauft werden, können dieselbe Art sein.

Bleibt die Zeichnung? (Chimäre – nicht stabil)

Die Pflanze besteht aus zwei genetisch verschiedenen Zellschichten: einer, die Chlorophyll bildet, und einer, die es nicht kann. Welche Schicht in ein neues Blatt gerät, entscheidet sich bei jedem Austrieb neu. Deshalb ist keine Zeichnung garantiert – dieselbe Pflanze kann komplett grün weiterwachsen (Reversion) oder rein weiße Blätter bilden, die keine Energie liefern und die Pflanze schwächen.

Worauf es beim Kauf ankommt

Beim Kauf zählt der Trieb, nicht das schönste Blatt: Ein Steckling erbt die Zeichnung nur, wenn das Auge, aus dem er treibt, beide Zellschichten enthält. Ein weißes Blatt am Steckling ist kein Beleg dafür.

Pflege in Kürze

Anspruchsvoll: hohe Luftfeuchte, gleichmäßige Wärme, sehr luftiges Substrat. Rosa Bereiche sind besonders lichtempfindlich und verbrennen in direkter Sonne.

Woher sie kommt – und was daraus folgt

Die Art reicht von Südchina bis nach West- und Zentralmalesien – ein ungewöhnlich großes Gebiet für eine Alocasia. Genau diese Spannweite erklärt ihre Formenvielfalt und die vielen historischen Namen.

Botanische Einordnung

Akzeptierter NameAlocasia longiloba Miq.
ErstbeschreibungFlora van Nederlandsch Indië 3: 207 (1856)
Statusakzeptierte Art
Natürliche VerbreitungSüdchina bis West- und Zentralmalesien
Lebensraumfeuchte Tropen
WuchsformHalbstrauch
Gut zu wissen

Eine der vielgestaltigsten Arten der Gattung: Über dreißig früher eigenständige Namen gelten heute als Synonyme, darunter „watsoniana“, „lowii“, „veitchii“ und „korthalsii“. Zugleich ist sie Elternteil gleich zweier bekannter Hybriden – der Polly (A. × mortfontanensis) und A. × sedenii.

Quellen. Botanische Angaben aus Plants of the World Online, Royal Botanic Gardens Kew (Stand 26.07.2026). Grundlagen zu Chimären und ihrem Verhalten in der Gewebekultur: Texas A&M University, Plant Chimeras in Tissue Culture. Weiterführend: Aroidpedia (Alocasia)
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