SortenAlocasia
AlocasiaVariegata

Alocasia Cuprea Latte Variegata Aurea

Alocasia cuprea 'Latte'

Die kupfrig schimmernde Art, von der alle metallischen Alocasien abstammen.

Schwierigkeit

Schwer

So erkennst du sie

Verwechslungsgefahr

Von Alocasia × sedenii zu unterscheiden, die A. cuprea als Elternteil hat und den Schimmer geerbt hat – sedenii ist derber und weniger stark gewölbt. Auch A. infernalis wird ähnlich gehandelt.

Bleibt die Zeichnung? (Chimäre – nicht stabil)

Die Pflanze besteht aus zwei genetisch verschiedenen Zellschichten: einer, die Chlorophyll bildet, und einer, die es nicht kann. Welche Schicht in ein neues Blatt gerät, entscheidet sich bei jedem Austrieb neu. Deshalb ist keine Zeichnung garantiert – dieselbe Pflanze kann komplett grün weiterwachsen (Reversion) oder rein weiße Blätter bilden, die keine Energie liefern und die Pflanze schwächen.

Worauf es beim Kauf ankommt

Beim Kauf zählt der Trieb, nicht das schönste Blatt: Ein Steckling erbt die Zeichnung nur, wenn das Auge, aus dem er treibt, beide Zellschichten enthält. Ein weißes Blatt am Steckling ist kein Beleg dafür.

Pflege in Kürze

Anspruchsvoll: dauerhaft hohe Luftfeuchte, gleichmäßige Wärme, sehr luftiges Substrat. Reagiert empfindlich auf trockene Heizungsluft.

Woher sie kommt – und was daraus folgt

Borneo, Sabah. Von dieser Art stammt der metallische Schimmer, den viele gärtnerische Alocasia-Hybriden zeigen – sie ist deren gemeinsamer Nenner.

Botanische Einordnung

Akzeptierter NameAlocasia cuprea (K.Koch & C.D.Bouché) K.Koch
SorteLatte‘ – gärtnerische Auslese, kein botanischer Rang
ErstbeschreibungBerliner Klinische Wochenschrift 4: 141 (1861)
Statusakzeptierte Art
Natürliche VerbreitungBorneo (Sabah)
Lebensraumfeuchte Tropen
WuchsformHalbstrauch
Gut zu wissen

Der metallische Schimmer, den viele Alocasia-Hybriden zeigen, geht auf diese Art zurück – sie ist unter anderem Elternteil von A. × sedenii. Früher auch als „Alocasia metallica“ geführt; dieser Name gilt heute als Synonym.

Quellen. Botanische Angaben aus Plants of the World Online, Royal Botanic Gardens Kew (Stand 26.07.2026). Grundlagen zu Chimären und ihrem Verhalten in der Gewebekultur: Texas A&M University, Plant Chimeras in Tissue Culture. Weiterführend: Aroidpedia (Alocasia)
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